Mir sind ein paar Gedanken duch den Kopf geschossen, als ich vor dem Fernseher saß und ein Werbespot mir das VoIP näherbringen wollte. Alles schön und Gut, aber (wer hätte es gedacht, dass nun ein aber folgt
) was passiert, wenn mein VoIP Router geliefert wird und ich meinen "normalen" Telefonanschluß kündige? Ich bin dann total aufgeschmissen, sollte sich das tolle Gerät einmal als "defekt" melden. Wenn nun die Situation eintritt, dass ich einen Notruf absetzen muss (hoffentlich nie), wie mache ich das dann? Nicht alle Leute haben Handies!
Noch schlimmer, wenn man bei dem Anbieter einmal eine überfällige Rechnng hat, wird sofort der Anschluß gesperrt. Ergo - wieder kein Telefon? Sollte nun etwas passieren, wer trägt die Haftung. Die Telekom darf ja auch nicht das Telefon abdrehen, wenn Kinder in der Wohnung leben?
Wenn man sich sogar einen T-Home Anschluß zulegt, dann hat man in diesem Fall weder Telefon, Internet noch Fernsehen!
Ich kann mich mit diesem Gedanken sehr schwer anfreunden, dass man diesen Schritt so ohne weiteres machen sollte. Eine Anfrage bei den Anbietern, dass man für einen solchen Fall einen Backup VoIP Router bekommen könnte, blieb bislang unbeantwortet oder erfolglos.
Grauzone oder Paranoia?