Durch Dienste wie Dyndns.org oder no-ip.com kann man sich schnell und einfach seine Server (oder Workstations) permanent zugänglich machen. Der Dienst, der hierbei am Meisten eingesetzt wird, ist der Remotedesktop Service. Alles schön und gut, aber oft ist es durch schlechte Konfiguration recht einfach in ein solches System einzudringen. Portscanner oder Servicetracer finden solche Kandidaten recht schnell im Netz. Ist die IP und somit die Domäne bekannt, kann man sich frisch an Werk machen, um ordentlich Schaden anzurichten.
Ist ja auch klar, denn jeder handelsübliche Portscanner kennt Port 3389 für RPD. Man kann sich aber mit einem kleinen Trick besser schützen, denn zum Glück gibt es genug Scriptkids die nicht wissen, wie man einen High-Port Scann durchführt. Somit legt man den RDP Port einfach auf eine nicht benötigte Stelle und kann sich etwas sicherer fühlen.
Man muss nur einen Registrierungsschlüssel umsetzen, damit die Aktion abgeschlossen ist. Folgenden Schlüssel ändern:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Terminal-Server\Wds\rdpwd\tds\tcp
Standard = 3389; Alternative= 23961 (z.B.)
Wenn man nun eine Verbindung zu diesem Service herstellen möchte muss man nur den neuen Port mit angeben.
mstsc /v:frank.no-ip.com:23961 /console (über Start - Ausführen) und schon ist man drin.
Btw: Der angegebene Server ist reine Fiktion, spart euch die Angriffsversuche 